In diesem Jahr habe ich wieder eine Reihe von Projekten durchgeführt, in denen Kundenbefragungen dazu dienten, die Kundenpräferenzen und Zahlungsbereitschaften für Bankprodukte zu ermitteln. Dabei habe ich vielfach ein verheerendes Image der Banken feststellen müssen. Welche beispielhaften Konsequenzen resultieren nun daraus? Okay. Das ist keine große Überraschung nachdem was in den letzten Jahren so alles passiert ist. Dass Image und Vertrauen am Boden sind, kann natürlich erwartet werden. Auf der …Read More
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Produkte entwickeln, Produktbestandteile und Preise optimieren
Wie zuletzt angekündigt möchte ich heute einen Überblick über meine Methodik zur Entwicklung und Optimierung von Produkten und deren Preisen geben, da ich mich in Beiträgen immer wieder auf Erkenntnisse aus solchen Projekten berufe. In meiner Methodik geht es um Ertragssteigerung durch Analyse von Kundenpräferenzen und Zahlungsbereitschaften sowie Simulation des Absatz- und Markterfolgs für optimierte Produktangebote und deren Produkteigenschaften und Preise. Während in traditionellen Produktentwicklungsprozessen Produktideen zunächst mehr oder weniger …Read More
Das Internet ist der wichtigste Zugangskanal zum Bankkonto
Nachdem ich nun ein neues Softwaretool für meine Projekte und Studien zur Produktentwicklung und Produkt-/Preisoptimierung verwende, habe ich mich wieder mit den Daten einer meiner früheren Gehaltskontostudien beschäftigt. Mit interessanten, neuen Einsichten. Ok. Daß das Internet-Banking heute nicht mehr wegzudenken ist, ist klar. Da braucht es keine Studie und das wäre auch keine neue Erkenntnis. Aber das mittlerweile alle Nachfragesegmente im Internetkanal den wichtigsten Zugangsweg zum eigenen Bankkonto sehen, das …Read More
Marktsimulationen statt Bauchgefühl – die Zeit ist reif für professionelles Pricing in Banken
Wie oft habe ich das schon gehört? „Wir wissen genau, was unsere Kunden wollen“. Fast in allen Banken. In Projekten konnte ich dann für verblüffende Erkenntnisse sorgen. Mit Marktsimulationen. Allen Verantwortlichen mit solchen hellseherischen Fähigkeiten gemein ist, daß sie Vermutungen mit Wissen verwechseln . Bestenfalls. Sie haben Bauchgefühl, das teilweise auf tatsächlichem Kundenfeedback beruht, teilweise auf methodischen Fehlern, sofern man das als Methode bezeichnen kann. Und dazu kommen dann noch …Read More
Optimierung von Konditionen und Erträgen anhand der Präferenzen und Zahlungsbereitschaft von Kunden
Wie kann man Produkte und Konditionen definieren mit denen man gleichzeitig Kundenzufriedenheit und eine Optimierung des Ertrags erzielt? Diese und ähnliche Fragen beantworten Produktmanager in Banken heute noch vielfach aus dem Bauch heraus, obwohl es professionelle, wissenschaftliche Tools für Analysen und Simulationen gibt.
Preispolitik aus der Steinzeit
In der Preispolitik gehen die meisten Banken noch vor wie in der Steinzeit. Während andere, wesentliche wettbewerbsintensivere Branchen Methoden und Systematiken entwickelten, kennt man bei Banken oft nur eines: Preiserhöhungen. Das zeigen zumindet immer wieder Beispiele. So zuletzt eine Wiener Bank, die zudem gleichzeitig alle Kundenverträge kündigte und die Gehaltskonten ihrer Kunden automatisch umstellte, um diese in den” Genuß” des neuen Kontomodells kommen zu lassen und sich damit herbe Kritik …Read More
Gehaltskonten komplett an den Kundenwünschen vorbei!
Zuletzt habe ich mir auf Basis der Daten meiner Studie über die Zahlungsbereitschaft der Österreicher für Gehaltskonten die Gehaltskonto-Pakete einiger Regionalbanken angesehen und erstaunliches festgestellt! Irgendwie war es ja zu erwarten, immerhin gibt es noch kaum Institute, die die Kundenerwartungen und ihre Zahlungsbereitsschaft für unterschiedliche Gehaltskontentypen genau analysieren (können). Aber dass manche Banken so daneben liegen, habe ich nicht erwartet.
Generali Bank bewirbt jetzt Online-Sparen
Nachdem das “Sparen” von vielen Instituten (notgedrungener Weise) wiederenttdeckt wurde, wird jetzt auch die Generali Bank aktiv mit einem neuen Angebot für Online-Sparer. Online-Sparen wird somit immer umkämpfter. Und es darf gespannt erwartet werden, wer in den nächsten Wochen und Monaten noch in den Ring um den Kampf um Online-Sparer steigen wird.
Direktbanken haben noch großes Potenzial
Vor Kurzem habe ich in einer Eigenstudie den „genetischen Code“ des Nachfrageverhaltens der Österreicher nach Gehaltskonten entschlüsselt und dabei ein großes Potenzial für Direktbanken festgestellt. Mittels methodisch innovativer Analyse der Ergebnisse einer Befragung von mehr als 600 Österreichern habe ich die Gehaltskonto-Angebote von Direktbanken mit jenen traditioneller Filialbanken verglichen. Dabei wurden große Nachfragesegmente unter den Konsumenten entdeckt, deren Präferenzen sich stark mit den Angeboten von Direktbanken decken.

