In meinem letztwöchigen Beitrag habe ich darauf hingewiesen, dass das Nutzererlebnis von Bankprodukten und Bankdienstleistungen in Zukunft enorm wichtig sein wird und die Basis für eine Emotionalisierung darstellen wird. Dazu passend hat die Erste Bank kürzlich einige Facts über die 2012 gelaunchten Services Rundungsparen und Impulssparen veröffentlicht. Die Erste Bank und natürlich auch die Sparkassen geben aktuell in Österreich den Ton an, was neue Ideen zur Steigerung des Nutzererlebnisses betrifft. …Read More
Tag Archives: Retailbanken
Banking?
Manches von dem Feedback von Bankkunden, das ich in diesem Jahr in einigen meiner Projekte einsammelte, lässt mich seither nachdenken. Nachdenken über die Rolle des Banking und der Bank an sich. Ich glaube, dass wir da mitten in einem dramatischen Wandeln stecken. Die Geister, die man rief… Kunden wurden einst ins Onlinebanking gedrängt. Kosteneinsparungen waren die Devise. Kunden sollten sich im Internet einfache Tätigkeiten selbst erledigen können und damit die …Read More
Bankenimage
In diesem Jahr habe ich wieder eine Reihe von Projekten durchgeführt, in denen Kundenbefragungen dazu dienten, die Kundenpräferenzen und Zahlungsbereitschaften für Bankprodukte zu ermitteln. Dabei habe ich vielfach ein verheerendes Image der Banken feststellen müssen. Welche beispielhaften Konsequenzen resultieren nun daraus? Okay. Das ist keine große Überraschung nachdem was in den letzten Jahren so alles passiert ist. Dass Image und Vertrauen am Boden sind, kann natürlich erwartet werden. Auf der …Read More
SB-Zonen vor dem Ende?
In den letzten 20 Jahren haben Banken viel Geld in Selbstbedienungsgeräte investiert. Viel hat man sich erwartet, aber ist alles so eingetreten? Und wohin führt der Weg in der Zukunft? Braucht es überhaupt noch SB-Geräte? Kaum jemand stellt SB-Zonen heute in Frage. Architekten und Automatenhersteller verdienten gutes Geld. Die IT-Abteilung ist beschäftigt. Sicherheitsfirmen reiben sich die Hände. Und Filialleiter bzw. Geschäftsleiter von Regionalbanken sind stolz auf den Umbau und die …Read More
Kundensegmentierung: Was tun mit D-Kunden?
Letzes Jahr hatte ich in einem Projekt wieder mal mit der Frage zu tun, was man denn mit den vielen „D-Kunden“ anstellen solle. Ein Thema wohl in allen Banken, auch wenn die Bezeichnungen unterschiedlich sind. Es geht um Kunden, die vermeintlich wenig oder kein Geschäftspotenzial für die Bank aufweisen, und deswegen praktisch unbetreut sind. In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich Retailbanken viel einfallen lassen, wie man feststellt, welche …Read More
BAWAG PSK und Post: Aufbruch in eine erfolgreiche Zukunft?
Bis 2010 wollen BAWAG P.S.K. und die Österreichische Post über 500 „gemeinsame“ Standorte in ganz Österreich betreiben. Anläßlich der Schließung der zu meinem Wohnort nächstgelegenen Postfiliale nehme ich heute das Vorhaben von BAWAG P.S.K. und Post strategisch unter die Lupe.
Quo Vadis Retailgeschäft?
Das Retailgeschäft hat im Image in den letzten Jahren gewiß eine Renaissance erlebt. Banken rühmen sich angesichts der Finanzkrise, dass sie “echtes” Kundengeschäft machen und das Massengeschäft mit Privatkunden und Gewerbekunden ist wieder die Basis des Bankgeschäfts. Nicht das Investmentbanking. Aber die Rahmenbedingungen wurden dadurch nicht einfacher. Die Margen werden immer enger und der Kostendruck wird größer. Der Wettbewerb wird intensiver und neue Anbieter drängen in die vermeintlich gesättigten Märkte. …Read More
Ade Fremdwährungskredite
Jetzt ist es endlich soweit. Die FMA stoppt die Vergabe von Fremdwährungskrediten an private Haushalte. Wie ich schon mehrfach an dieser Stelle schrieb, war ich dagegen, Fremdwährungskredite an Otto Normalverbraucher zu verkaufen. Viele Private wußten einfach nicht, auf welche Risiken Sie sich einlassen…
Neuer Vorstoß bei Banköffnungszeiten?
Zur Weihnachtszeit dreht sich vieles um Öffnungszeiten. Nicht so bei Banken. Eigentlich kann man es gar nicht verstehen. Wenn die meisten Menschen Zeit für die Bank haben, haben die meisten Filialen geschlossen. Nun bewegt sich in den letzten Monaten doch etwas. Das wird doch nicht wegen dem Ertragsdruck sein?
Der Wettbewerb intensiviert sich
Teil 2 der Serie “Folgen der Finanzkrise auf den Finanzvertrieb”: Nach dem Schock vor mittlerweile mehr als einem Jahr, wird der Wettbewerb in der Finanzbranche nun aus verschiedenen Gründen immer intensiver. Einige Faktoren führen dazu, dass der Wettbewerb unter Banken und Finanzdienstleistern nun an Intensität gewinnt. Und durch das verloren gegangene Kundenvertrauen könnten die verstärkten Bemühungen von neuen und alten Konkurrenten auch auf fruchtbaren Boden fallen.

